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Jeder nutzt sie täglich, aber hat man sich schon einmal die Mühe gemacht und etwas über seine Matratze nachgedacht. Sie dient uns als gut federnde und somit den Körper unterstützende Schlafunterlage, mit guten Liegeeigenschaften für eine optimale Regeneration des Körpers. Die Matratzen bestehen heute aus den unterschiedlichsten Materialien. In ihrem Kern finden sich synthetische Stoffe wie Kaltschaum, Stahlfedern oder andere Schaumkerne, die von Polstermaterialein wie synthetische Fasern, Schafwolle, Rosshaar oder ähnlichen gefüllt sind.
Ursprünglich waren Matratzen mit Stroh oder Wolle gefüllte Säcke, die eine deutlich bequemere Schlafunterlage als der Boden oder Liegen waren. Schon die Römer schliefen auf solchen Matratzenvorläufern. Mit der Zeit geriet die Matratze in Europa weitgehend in Vergessenheit bis sie mit den Kreuzzügen wieder nach Europa gelangten. Die arabische Matratze oder Bodenkissen waren ein etwas härteres Kissen, welches mit den unterschiedlichsten Materialien befüllt war. Zunächst war die Matratze ein Luxusgut, das sich nur obere Schichten der Bevölkerung leisten konnten. Im Zuge der Industrielaisierung wurden auch die Schlafunterlagen zunehmend in Massenproduktion hergestellt. Üblicher waren Matratzenkissen, die zu einer Schlafunterlage zusammengefügt wurden. Diese wurden vom Sattler hergestellt, Im 20. Jahrhundert mit den neuen Werkstoffen und Technologien wurden erstmals auch Kaltschaummatratzen und Matratzen aus anderen Materialien gefertigt, sodass es heute eine unglaubliche Bandbreite an Matratzen wie beispielsweise Tempur- oder Latexmatratzen gibt. Matratzen gibt es in den unterschiedlichsten Größen und Härtegraden, sodass sie für die verschiedenen Bettenmodelle und Gestelle gut passen. Eine Besonderheit sind sowohl Schlafsofas als auch Gästebetten, die sich durch ganz besondere Matratzen auszeichnen, die sich ohne Probleme zusammenfalten lassen bzw. geteilt sind und am Tage als bequeme Sitzunterlage dienen.
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